Technik und Aufbau

Vorbedingungen Gebäude:
Einfamilienhaus mit 170 m2 Wohnfläche
Das Haus hatte bis 2008 nur eine Außenisolierung am neuen Gebäudeteil. Die neuen Isoliermaßnahmen am restlichen Haus wurden bis Ende 2008 durchgeführt. Das Haus ist jetzt rundum mit Styropor eingepackt und dürfte somit schon eine geringe Energieeinsparung erfahren.
-> Umbauten und Maßnahmen siehe auch Hausbau

Dachausrichtung:
Grundfläche für eine 100 % Ausrichtung (was optimal wäre) war nicht genügend vorhanden. Aus diesem Grund wurde die Fläche von insgesamt 20 m2 in 2 x 10 m2 jeweils Süd und West installiert. Der Winkel der Röhrenkollektoren dürfte laut Plan 50 Grad betragen (nicht nachgemessen).

Heizung:
Die bisherige Heizung bleibt vorübergehend erst einmal bestehen, um ungefähr ein Gefühl zu bekommen, was die Röhren überhaupt bringen.
Viessmann Vitola bifferal aus dem Jahre 1984

Heizölverbrauch:
Der Heizölverbrauch wurde in den letzten Jahren nicht genau protokolliert. Ich kann aber laut Lieferungen des Heizöles (ca. aller 2 Jahre) sagen, dass wir ca. 3000 Liter pro Jahr verbraucht haben. Es kann allerdings nicht nachvollzogen werden „wann“ „wieviel“ im Jahr verbraucht wurde. Meine Vermutung ist hier auch, dass die Komfortfunktion „Warmwasserzirkulation“ (trotz Zeitschaltuhr) einen enormen Anteil am Energiehunger beiträgt. Hier eine kurze Auflistung des letzten Verbrauchs seit Ende 2007:
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Aufbau der Solaranlage:
Wie oben schon beschrieben mussten die Röhrenkollektoren auf 2 Dächer (Süd / West) aufgebaut werden.
Eine weitere Besonderheit sind die 2 Pufferspeicher. Für einen weiteren habe ich Platz gehalte, um im Notfall extreme Temperaturen umzuleiten.

Kollektoren:
Die Kollektoren arbeiten nach dem Heat Pipe Prinzip und sind mit Vakuum Röhren ausgestattet.
Bei meinem System sind 6 Sammler mit jeweils 20 Vakuumröhren verbaut = 120 Röhren.

Pufferspeicher:
Zur Zeit sind 2 Pufferspeicher a 850 Liter Volumen montiert. Jeder Pufferspeicher hat nur einen Solartauscher im unteren Bereich. An jeden Anschluss wurde ein 1“ Kugelhahn montiert um zukünftig „Flexibel“ zu sein. Je nach Bedarf habe ich mir noch Platz für einen weiteren gelassen, um hier nachrüsten zu können.

Solarstation:

Ausdehngefäß:
1 x 35 Liter Ausdehngefäß von Zirkmet.

Ventile:
3 Wege Zonenventile mit 1“ Anschluss an allen Seiten von Orkli (Solartauglich).

Steuerung
Deltasol M von Resol

Trinkwasserstation mit Zirkulation und Steuerung von Resol:

Kupferrohr:
Die Verrohrung wurde mit 22er Kupferrohr im Keller und unter dem Dach und mit DN 20 Edelstehlwellrohr vom Keller zum Dachboden durchgeführt.

Isolierung:
Die Isolierung der Rohre erfolgt mit XXX

Anbindung Warmwasser:

Anbindung Heizung:

Montage:
Die Montage der Anlage wurde in kompletter Eigenleistung erbracht. Lediglich die Anbindung der alten (1997) installierten Trinkwasseranbindung musste ein Fachmann machen, da hier geschweißte Plastikrohre eingebaut waren. Um hier einen Übergang auf Kupfer herzustellen, musste eine neue Schraubmuffe eingebaut werden.

Zukunft:
Im Frühjahr soll eine Jalousie für die nach Süden ausgerichteten Kollektoren erstellt werden. Ich denke, dass dies unbedingt notwendig ist, um eine „Überhitzung“ des Kreislaufes zu verhindern.

Inbetriebnahme und Probleme:
1. Ventile auf dem Dachboden falsch eingebaut - lange Fehlersuche
2. Durch ersten Fehler extreme Zeitaufwendung beim Befüllen und wieder Entleeren.
3. Schwerkraftbremse an der Solarstation wurde beim Befüllen vergessen "ausser Betrieb" zu setzen -> blockiert, Befüllen unmöglich.